Hier finden Sie die in «marina.ch» erschienenen Artikel zum Thema «America’s Cup».
 |
 |
|
In weniger als zehn Monaten beginnt vor San Francisco der 34. America’s Cup. Oracle Racing möchte den Cup verteidigen, gesegelt wird eine Regattaserie «best of seventeen». Schon Anfang Juli 2013 startet für die Challenger der Louis Vuitton Cup. Hier wird zuerst eine Vorrunde ausgetragen, bevor dann die Halbfinals und der Final gesegelt werden. Mit dabei sind maximal vier Herausforderer… |
 |
 |
|
Der America’s Cup kommt nicht so in Schwung, wie von Oracle ursprünglich angekündigt. Nach Anmeldeschluss sind bloss vier Teams – Artemis, ETNZ, Luna Rossa und Team Korea – als offizielle Herausforderer für 2013 gemeldet. Die Liste der Probleme hingegen ist um einiges länger. |
 |
 |
|
«The show must go on» ist eine auch im Sport immer wieder gehörte Platitüde. Aber beim America’s Cup trifft sie den Nagel wohl nicht allzu schlecht auf den Kopf… |
 |
 |
|
Vom 1. November 2010 bis am 31. März 2011 ist das vom Golden Gate Yacht Club definierte Anmeldefenster für den 34. America’s Cup geöffnet. Mit Mehrrümpfern soll er 2013 stattfinden. Die Spannung steigt - wer wird überhaupt dabei sein? |
 |
 |
|
Gerichtstermine, juristisches Hickhack, frustrierte Segelwelt. Um die für alle Beteiligten unbefriedigende Situation zu lösen, ist ein symbolischer Akt von historischer Bedeutung nötig. Dieser soll dem Mythos des Cups Rechnung tragen und gleichzeitig den mit juristischen Argumenten geflochtenen Gordischen Knoten zerschlagen, der den Weg aufs Wasser versperrt. Ein durchaus ernst gemeinter Vorschlag. |
 |
 |
|
Am 13. September wurde in Valencia das Protokoll für den 34. America’s Cup präsentiert: In drei Jahren soll auf 72-Fuss-Katamaranen mit einem festem Flügelmast um die «Auld Mug» gesegelt werden. Der viermalige America’s Cup Teilnehmer Christian «Blumi» Scherrer hat exklusiv für «marina.ch» die aktuelle Situation rund um den nächsten Cup analysiert. |
 |
 |
|
Er hat Dennis Conner als «Mr. America’s Cup» abgelöst. Er hat zuerst Neuseeland, dann die Schweiz in den Cup-Himmel gehievt und jetzt die «auld mug» wieder nach Amerika zurückgebracht. Der vierfache America’s Cup-Sieger Russell Coutts spricht über den letzten und den kommenden Cup sowie über seine Zukunft. |
 |
 |
|
Der Mythos des America’s Cups basiert zu einem grossen Teil auf Persönlichkeiten: Sir Thomas Lipton ist eine, Dennis Conner oder Russell Coutts sind andere. Noch bevor klar war, wer am 23. Juni als Gegner von Alinghi antreten darf, haben bereits verschiedene Namen Geschichte geschrieben. |
 |
 |
|
Nach dem Cup ist vor dem Cup… Seit der erfolgreichen America’s Cup-Titelverteidigung von Alinghi im Juli in Valencia stehen die Zeichen auf Sturm. Nachdem es lange Zeit nach einem Kompromiss ausgesehen hatte, platzte Alinghi im November der Kragen. Der Cup gleicht einem Scherbenhaufen und die Beteiligten schieben sich den Schwarzen Peter zu. Noch ist nicht klar, wie es weiter geht. |
 |
 |
|
Erfolge im Sport beruhen auf vielen Dingen: Technik, Taktik, Vorbereitung, Material, Kondition, individuelle Klasse oder Teamgeist können Siege erklären. Auf höchstem Niveau braucht es immer mehrere dieser Vorzüge und meistens noch etwas dazu. Oft wird gesagt, man habe das Glück erzwungen. Niemand weiss genau, wie man das kann. Es hat mit Willen zu tun. Unerklärliches bleibt so oder so übrig. Die Beispiele dafür sind zahl- reich – in jeder Saison, in jeder Sportart. |
 |
 |
|
Mit einem am Ende diskussionslosen 5:2 gegen Herausforderer Emirates Team New Zealand verteidigte Alinghi in Valencia den America’s Cup. Die Segelnation Schweiz bewies Standfestigkeit. |
 |
 |
|
Der Jubel ist längst verklungen und diskutiert wird nicht mehr über gelungene «dial downs» oder über zerrissene Spinnaker. Jetzt geht es um Gerichtstermine, Gutachten und gerissene Juristen. Der America’s Cup hat in Valencia zwei Schritte vorwärts gemacht – nun droht er wieder drei zurück zu fallen. |
 |
 |
|
Keine Segelregatta ohne Motorboote. Was bei jeder «Chäs und Brot» Regatta in der Schweiz gilt, ist beim America’s Cup erst recht ein nicht zu übersehender Faktor: Ohne Motorboote läuft gar nichts. Ob Teams, Regattaorganisation, Wettfahrtleitung, Medien oder Zuschauer – für eine Regatta zwischen zwei Segelyachten ist ein Vielfaches an Motorbooten unterwegs. |
 |
 |
|
Während die Scheinwerfer der Medien auf Valencia gerichtet waren, blieb Alinghi’s Segelclub in Genf weitgehend unbeachtet – obwohl die Mitglieder der Société Nautique de Genève leidenschaftlich mitsegelten: an Land. |
 |
 |
|
Seit Mitte Oktober trainiert Alinghi vor Ras Al Khaimah für den nächsten America’s Cup, der im Februar 2010 in den Vereinigten Arabischen Emiraten hätte stattfinden sollen. Hätte, denn ein neuerliches Gerichtsurteil untersagt Ras Al Khaimah als Austragungsort. Klarheit herrscht jedoch immer noch nicht – die bereits unendliche Geschichte erhält weitere Kapitel. |
 |
 |
|
Spaniens drittgrösste Stadt will mit dem America’s Cup aus dem Schatten von Madrid und Barcelona treten und sich gleichzeitig zur neuen Segelmetropole am Mittelmeer mausern. Wunschdenken? |
 |
 |
|
Vieles ist nach wie vor unklar, ein Ende der Streitigkeiten nicht abzusehen. Trotzdem bereitet sich Alinghi mit Hochdruck auf die Verteidigung des America’s Cup im Februar 2010 vor. |
 |
 |
|
Er war der grosse Abwesende: Alinghi-Sportdirektor Jochen Schümann wollte beim St. Moritz Match Race ein letztes Mal die Alinghi-Farben vertreten – am liebsten mit einem spitzen-resultat. Rückenbeschwerden zwangen ihn zum Zuschauen – dafür blieb mehr Zeit, um über die Vergangenheit und die Zukunft zu sprechen. |
 |
 |
|
Das Bild entbehrt nicht eines gewissen Symbolgehalts: Alinghi - um Mehrrumpf-Erfahrungen zu sammeln auf «Foncia» mit Alain Gautier am Trainieren - kentert und muss den kaputten 60-Fuss-Trimaran in den Hafen zurück schleppen. Bei der Kenterung brach der Mast, die Crewmitglieder blieben unverletzt. |
 |
 |
|
Am Anfang lief es gar nicht nach den Vorstellungen der Veranstalter: Die ersten 14 Tage des Louis
Vuitton Cups fielen grösstenteils dem (fehlenden) Wind zum Opfer. Als dann endlich gesegelt werden konnte, kam das Publikum doch noch in den Genuss einiger spannenden Match Races auf höchstem Niveau: mit heissen Duellen, knappen Entscheidungen und einigen Überraschungen. |
 |