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Eine «schöne» Bescherung

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«El Niño» wird eine Wetteranomalie im Pazifik genannt, die schon manchem Weltumsegler Gegenwind auf dem Weg ins Paradies bescherte. Der aktuelle Sommer, der keiner war, lässt die Vermutung zu, dass dieses «Christkind» auch das Segelwetter in unseren Revieren beeinflusst.

 

Kanaren im Januar dieses Jahres: Auf die Lavafelder der Wüstensinsel Lanzarote gehen täglich Schauer nieder, Gran Canarias Berge versinken im Regen, ein Nordweststurm faucht mit Stärke zwölf durch das Valle Gran Rey auf La Gomera. Es ist kalt! Der dicke Pullover ist mehr gefragt als die Badehose.
Südspanien Ende Mai, eine Kneipe in Tarifa: Drei Bildschirme an den Wänden, seit Stunden laufen Fussballsendungen, nur unterbrochen von Nachrichten und Wetterbericht. Dieser bestätigt, was der Regen draussen ankündigt: Ein Tief zieht ab, das nächste heran. Spanien muss sich auf noch mehr Wind, Regen und Temperaturen unter zwanzig Grad einstellen. Dabei sollten es um diese Zeit bereits an die dreissig Grad warm sein. Grund dafür soll El Niño sein. Zu übersetzen mit «der Junge» oder «das Kind» und auch – wie in diesem meteorologischen Fall – mit «das Christkind».

 

Artikel zum Downloaden: umwelt_elnino_74_d.pdf (PDF, 818.14 KB)

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