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Wenn nachts die Sturmfront kommt

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«Sicherheit geht vor», lautet die bewährte Regel. Doch gilt das auch für die Bauweise moderner, ultraschneller Regattayachten? Und verhalten sich die Crews gemäss den Sicherheitsregeln? Oft werden sie (zu) wenig beachtet, der starke Wille zum Sieg geht vor.

 

Bei fünf Knoten Wind ging alles ganz gemütlich, zwei Mann im Luv, einer im Lee. Das Rennen verlief gut, eine Spitzenplatzierung lag in Reichweite, es gelang, auf das Topp- und Hecklicht der unmittelbar vorne segelnden grössten Regattayacht zu zielen. Als die Silhouette dieses riesigen Mastes plötzlich stark krängte, kam Freude an Bord auf: endlich richtig Wind! So dachte die Crew. Und schon knallte die erste Fallböe den Berghang hinunter und legte das Schiff flach aufs Wasser. Einen Atemzug später hatte sich das Boot wieder aufgerichtet, schoss durch den Wind, um nur Sekunden später von der nächste Böe wieder platt aufs Wasser gedrückt zu werden. Diesmal auf dem andern Bug. Unglaublich. Der Vorschiffsmann klammerte sich an eine Winsch, der Trimmer umarmte den Mast, gegen den er geknallt worden war, aber für den Steuermann war die Wucht der Böe zu gross: Es riss ihm die Pinne aus der Hand und er wurde ins Wasser katapultiert.

 

Artikel zum Downloaden: beaufort_sicherheit_d.pdf (PDF, 1.68 MB)

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