Das Türkis des Meeres, das satte Grün der Wälder, die farbenfrohen Fassaden der Häuser, die bunte Pracht der Korallenriffe… Die Karibikinsel Martinique hat trotz der politischen Nähe zu Frankreich ihre eigene farbig-schillernde Kultur bewahrt.
Stolz thront die französische Flagge am Eingang des Hafens von Fort-de-France und begrüsst die Passagiere der Fähre aus Trois-Îlets. Der starke karibische Wind zerrt an der Trikolore, aber sie gibt nicht nach. Denn nicht umsonst heisst die Hauptstadt Martiniques Fort-de-France: Noch immer ist Martinique Frankreichs Trutzburg. Die Franzosen haben ganze Arbeit geleistet: Die französischen Autokennzeichen, die duftenden Croissants bei der Bäckerei und die klingenden Ortsnamen wie La Trinité und Le Prêcheur zeugen vom Einfluss des französischen Staates auf der Karibikinsel. Die gut 400 000 Einwohner, die Martiniquais, haben französische Bürgerrechte und einen französischen EU-Pass. Denn Martinique ist ein französisches Überseedepartement und gilt als «Schaufenster Frankreichs».
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