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Vietnam

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Für Marco Polo war der Mekong ein Reisehindernis. Andere faszinierte die «atemberaubende Schönheit» des Flusses, der im Tibet (China) entspringt, Burma und Thailand als Grenzfluss streift, Laos, Kambodscha und Vietnam durchquert, und nach 4500 Kilometer das südchinesische Meer erreicht. Ein Fluss, der ein fantastischer Schifffahrtsweg ist, auf dem man von Südvietnam bis vor die Tore Angkor Wats in Kambodscha fahren kann. Und zwar – dank eines neuen Schiffs – mit Stil.

 

Es gibt Schiffe, die passen besser zur Geschichte eines Landes als in seine Landschaft: Weil sie entweder zu gross, zu luxuriös oder der landwirtschaftlich geprägten asiatischen Region, durch die sie schippern, nicht ganz angemessen sind. So wie die «Jayavarman». Doch das koloniale Schiffsdesign harmoniert mit der Geschichte Indochinas, einer Ex-Kolonie Frankreichs. In My Tho, 60 Kilometer südlich von Saigon, an einer Pier, die auch stattlichen Reisfrachtern genügend Wasser­tiefe bietet, liegt die 58 Meter lange und 11 Meter breite, letztes Jahr gebaute Jayavarman: Der Architekt soll vom Ocean-Liner «Normandie» inspiriert worden sein, sagen die Betreiber. Von einem Schiff also, das 1930 jenen entspannten Luxus versprach und hielt, den sich die Elite der französischen Kolonialisten auch gerne in Asien gönnte - bis sie von den beherrschten Völkern 1954 besiegt und rausgeschmissen wurde. Obschon die Mehrheit damals unter der Kolonialherrschaft litt, sind es jetzt Vietnamesen, die den Kolonialstil im Schiffsbau als touristisch-nostalgischen Wert wieder zum Leben erwecken. Und der Stil kommt an, es wird rege gebucht

 

Artikel zum Downloaden: vietnam_d (PDF, 2.18 MB)

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